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Psychodramatische szenisch-kreative Arrangements und Techniken in Supervision und Coaching

Sehen und dann deutlicher erkennen, handeln und konkreter begreifen, selbst erfahren und schließlich verstehen - das ermöglichen psychodramatisch szenisch-kreative Arbeitsweisen in Supervision und Coaching. Spontane kreative Lösungswege können sich einstellen und auf der psychodramatischen Bühne unmittelbar erlebt und überprüft werden. Unterschiedliche Herausforderungen des Berufslebens lassen sich auf diese Weise gut verarbeiten und auf angemessene - und wo nötig - neue Weise gestalten und bewältigen. Einladung zu einem lebendigen Praxistag an dem:

  • eine Auswahl aus unterschiedlichen Arrangements wie Standbild, Skulptur, leerer Stuhl, Vignetten und Stegreifspiel selbst erfahren,
  • besonders geeignete Kurzinterventionen für zeitlich sehr begrenzte Einheiten erprobt,
  • erforderliche Techniken demonstriert und begründet sowie
  • Voraussetzungen und auch
  • Grenzen des Einsatzes besprochen werden.

Leitung: Inge-Marlen Ropers, Supervisorin/Coach DGSv, Lehrsupervisorin, Lehrbeauftragte am ISI - Institut für Soziale Interaktion Hamburg, Psychodramaleiterin DFP

Termin: 15.10.2022, 9 – 18 Uhr
Praxis Mühlenweg 143, 22844 Norderstedt
Preis: 160 Euro

Offizieller Einführungskurs in die Transaktionsanalyse der „101“

Die Transaktionsanalyse (TA) ist eine Persönlichkeits- und Interaktionstheorie mit den Anwendungsfeldern Beratung, Pädagogik/Erwachsenenbildung, Organisationsentwicklung und Psychotherapie. Sie wurde in den sechziger Jahren von dem amerikanischen Psychiater Eric Berne entwickelt und ist aktueller und handlungsleitender denn je!

Die Einführung vermittelt einen Überblick über grundlegende Konzepte und Modelle der Transaktionsanalyse. TA hilft in Zeiten von allgemeiner Verunsicherung und globalen Veränderungen das menschliche Miteinander konstruktiv zu gestalten, klare Kommunikation zu ermöglichen und uns selbst oder Systeme, in denen wir leben, besser zu verstehen.

Ich werde den Kurs praxisorientiert und anschaulich gestalten. Fragestellungen aus dem eigenen persönlichen, beruflichen oder ehrenamtlichen Hintergrund können gerne eingebracht werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zielgruppe: Beschäftigte aus psychosozialen und pädagogischen Berufen, aus dem Management, ehrenamtlich Tätige sowie Interessierte, die TA kennenlernen möchten. Der Kurs ist der erste Baustein zu einer Weiterbildung in Transaktionsanalyse und wird zertifiziert.

Termine:
28.01.2022 15 – 20 Uhr und 29.01.2022 9 – 17 Uhr
20.05.2022 15 – 20 Uhr und 21.05.2022 9 – 17 Uhr
26.08.2022 15 – 20 Uhr und 27.08.2022 9 – 17 Uhr
09.12.2022 15 – 20 Uhr und 10.12.2022 9 – 17 Uhr
Praxis Mühlenweg 143, 22844 Norderstedt
Kursgebühr 300 Euro

„Ich bin mein eigenes Instrument“ – Wie wir Lebenspläne verändern können (Skriptseminar)

In der Welt der Musik wären wir Instrumente. Im Kontakt und bei der Arbeit mit anderen Menschen erzeugen wir Resonanz, indem wir etwas in uns und dem/der Anderen zum „Klingen“ bringen.

Die Partitur des Lebens erkennen und lesen lernen

Ähnlich verhält es sich auch mit unserem eigenen Lebensskript. Wir können es verstehen als eine Partitur, ein geschriebenes Musikstück. Mit unserem Instrument spielen wir es über die Jahre immer wieder, mal ist unser Instrument ein wenig verstimmt, manchmal spielen wir die Noten etwas länger, lauter, kürzer. Aber das Musikstück hat immer den gleichen Anfang, einen Spannungsbogen und auch das gleiche Ende.

In der Kindheit aufgestellt, als junger Erwachsener weiter geprägt, durchlaufen wir es immer wieder in den verschiedensten privaten und beruflichen Kontexten. Die Umgebung ist immer anders, der Ablauf und der Ausgang immer gleich. Manchmal fragen wir uns: „Warum schätzt der Kunde/ Kollege/ Patient meine Arbeit nicht? Ich habe doch so viel dafür getan.“ Eigene Verhaltensanteile daran liegen unter Umständen im eigenen Lebensskript verborgen. Vielleicht hatten wir es schon damals schwer, es unseren Bezugspersonen recht zu machen, um Anerkennung oder Zuwendung zu bekommen. Heute versetzen wir uns unbewusst selbst in die gleiche Situation. Sind diese Verhaltensanteile heute noch realistisch oder haben wir die Option, sie zu verändern? Wollen wir die Partitur unseres Lebens umschreiben und unserem Instrument neue Töne beibringen? Auf diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam Antworten finden und neue Möglichkeiten entwickeln.

Den wichtigen Fragen zum eigenen Selbst nachgehen

Bleiben wir beim Bild des Instrumentes: Es bedarf einer guten Pflege und einer kontinuierlichen Inspiration, um immer wieder neue klangvolle Töne zu erzeugen. So ist und bleibt das Instrument dauerhaft kraftvoll einsetzbar.

  • Wer bin ich?
  • Wo stehe ich zurzeit?
  • Wie beeinflusst meine Vergangenheit mein aktuelles Denken, Fühlen und Handeln?
  • Was treibt mich an?
  • Was hindert mich, was schränkt mich ein?

Diesen Fragen möchten wir in unserem Workshop nachgehen. Wir bieten einen geschützten Rahmen, schöpfen aus den Ressourcen der Gruppe und ermöglichen einen interaktiven Selbsterfahrungsprozess. Theoretisch eingebettet wird der Workshop in die Theorie des „Lebensskriptes“ (TA), die relationale Transaktionsanalyse und methodisch unterstützt mit dem Züricher Ressourcenmodell.

18.08.2022 16 – 20 Uhr
19.08.2022 9 – 17 Uhr
20.08.2022 9 – 14 Uhr
Praxis Mühlenweg 143, 22844 Norderstedt
Preis: 350,- EUR

Ausbildungsgruppe I Termine:

05.11. + 06.11.2021 9 – 17 Uhr
07.01. + 08.01.2022 9 – 17 Uhr
25.03. + 26.03.2022 9 – 17 Uhr
22.04. + 23.04.2022 9 – 17 Uhr
24.06. + 25.06.2022 9 – 17 Uhr
02.09. + 03.09.2022 9 – 17 Uhr
04.11. + 05.11.2022 9 – 17 Uhr

Ausbildungsgruppe II Termine:

25.09.2021 9 – 17 Uhr
13.11.2021 9 – 17 Uhr
15.01.2022 9 – 17 Uhr
12.02.2022 9 – 17 Uhr
12.03.2022 9 – 17 Uhr
30.04.2022 9 – 17 Uhr
11.06.2022 9 – 17 Uhr
10.09.2022 9 – 17 Uhr
29.10.2022 9 – 17 Uhr
26.11.2022 9 – 17 Uhr

Info bei TA Ausbildung, Anmeldung nur über Vorgespräch

Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse 2022 in Osnabrück:
Begegnungen in Toleranz und Respekt – Für ein friedvolles Miteinander

Toleranz und Respekt für ein friedvolles Miteinander scheinen heute vielleicht gefährdeter als gestern. Osnabrück, die die Stadt, in der sich die feindlichen Parteien des 30-jährigen Krieges begegneten, erscheint uns als symbolhaft passender Ort, um uns gemeinsam über die Fragen von Toleranz und Respekt als Basis für ein ‚Miteinander‘, für BEGEGNUNG auszutauschen.

In Osnabrück und, nicht zu vergessen, Münster wurde im Oktober 1648 nach rund fünfjährigen Verhandlungen der Dreißigjährige Krieg durch Friedensverträge beendet. Erstmals in der Geschichte endeten ein Krieg und seine Verheerung nicht durch Kapitulation der einen oder anderen Seite, nicht durch das ‚Besiegen‘ und ‚Besiegt werden‘. Der Krieg endete mit Friedensverträgen, die die Rechte und Wünsche der unterschiedlichen Seiten berücksichtigten. Er endete mit den Anfängen religiöser und weltanschaulicher Freiheiten und Toleranz des Anderen. Er respektierte Unterschiedlichkeit. Toleranz und Respekt für ein friedvolles Miteinander scheinen heute (wieder) so gefährdet, wie schon lange nicht mehr.

Was brauchen wir in unserer kleinen persönlichen Welt, was braucht unsere Gesellschaft, was braucht die Welt, um in Toleranz und Respekt friedvoll miteinander umgehen und miteinander leben zu können und was kann unser Beitrag dazu sein?

Diesen Fragen möchten wir mit Euch allen während des Kongresses in Osnabrück nachgehen und freuen uns auf vielfältige, anregende, provozierende… Beiträge von Euch.

Termin 25.05. – 29.05.2022 in Osnabrück

Anmeldung über www.dgta.de

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